Die Gesundheit
der Frau.
Weltweit leiden über zwei Millionen Frauen an geburtsbedingten Fisteln, allein in Uganda sind schätzungsweise 200’000 Frauen betroffen.

Unsere Ziele
Wo wir arbeiten: Fokus Uganda
Unsere Arbeit konzentriert sich auf Uganda, ein Land, in dem der Zugang zu qualifizierter Geburtshilfe besonders in ländlichen Gebieten stark eingeschränkt ist. Seit 2012 organisieren wir unsere Fistula-Prolaps-Camps im Bwindi Community Hospital im Südwesten und seit 2014 auch am Mbarara University of Science and Technology (MUST). An diesen Standorten erreichen wir Frauen aus den ärmsten Verhältnissen, die ohne unsere Hilfe keine Chance auf eine Behandlung hätten.
Die stille Tragödie
der Beckenboden-erkrankungen
Weltweit leiden über zwei Millionen Frauen an geburtsbedingten Fisteln, allein in Uganda sind schätzungsweise 200.000 Frauen betroffen. Diese abnormalen Verbindungen zwischen Blase oder Darm und der Scheide entstehen meist durch tagelange, unbetreute Geburten, bei denen das Gewebe abstirbt. Die Frauen leiden unter permanenter Inkontinenz, chronischen Infektionen, Schmerzen und werden sozial stigmatisiert. Auch Beckenbodensenkungen (Prolaps), oft eine Folge zahlreicher Geburten und harter körperlicher Arbeit, schränken die Lebensqualität massiv ein und machen alltägliche Verrichtungen zur Qual.
Operationen und Ausbildung Hand
in Hand
Die von lokalen Teams generalstabsmässig geplanten Camps sind das Herzstück unserer Arbeit. Frauen werden über Radiosender, Kirchen und lokale Netzwerke informiert und rekrutiert. In den einwöchigen Camps werden sie kostenlos operiert, verpflegt und nachbetreut. Parallel dazu findet die intensive Aus- und Weiterbildung junger ugandischer Ärzte statt. Unter Anleitung von Experten wie Prof. Musa Kayondo und Prof. Geissbühler erlernen sie die komplexen chirurgischen Techniken. Durch unser Fellowship-Programm in Urogynäkologie sichern wir nachhaltig die medizinische Expertise und die Eigenständigkeit der Kliniken vor Ort.